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Bierzapfanlagen Test 2016: Die besten Bierzapfanlagen im Vergleich

Finde die perfekte Bierzapfanlage für dich!

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Bier – mehr als nur ein Getränk

Es ist eines der liebsten Getränke der Deutschen. Wussten Sie, dass jeder Deutsche durchschnittlich 107,4 Liter Bier innerhalb eines Jahres trinkt? Allein auf dem letzten Oktoberfest wurden 7,3 Millionen Mass Bier ausgeschenkt. Da dürfen wir zu Recht behaupten, dass es sich um ein Kultgetränk handelt. Zudem gibt es hierzulande einen großen Unterschied, der in anderen Ländern nicht gilt: das Reinheitsgebot, eine Vorschrift, wie Bier produziert werden darf, um tatsächlich als solches vertrieben zu werden. Auf unserer Seite möchten wir Ihnen das kühle Blonde nicht nur näherbringen, sondern Ihnen direkt verraten, wie Sie ein frisch Gezapftes auch zu Hause genießen können. Dazu stellen wir Ihnen Bierzapfanlagen vor, die wir vorab natürlich ausgiebig getestet haben. Welche Rückschlüsse wir gezogen haben? Das verraten wir Ihnen auf den folgenden Seiten.
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Die Geschichte des Bieres – vom Brei zum Volksgetränk

Bier besitzt eine Tradition und diese ist nicht unbedingt dem in Deutschland einzigartigen Reinheitsgebot entwachsen. Forscher fanden bei Trigris Inschriften, die darauf hinweisen, dass Bier bereits vor über 6000 Jahren bekannt war. Zuerst wurde das Getränk als Brei oder Suppe zu sich genommen, später verflüssigte sich der Gerstensaft, sodass er tatsächlich getrunken wurde. Erst im Mittelalter entstanden jedoch die Grundsteine für unser heutiges Bier. Mönche entwickelten den ursprünglichen Gerstensaft weiter, wobei er als leicht bekömmliches Getränk zu Speisen gereicht werden sollte. Das Bier diente den Mönchen jedoch noch in weiterer Hinsicht: Da flüssige Nahrungsmittel auch während der Fastenzeit ohne Einschränkungen zu sich genommen werden durften, vervollständigte das Bier schlichtweg die dürftigen Mahlzeiten.

Im 19. Jahrhundert zerfielen schließlich die vorab gebildeten Gilden und die Zollschranken, die das Braugewerbe deutlich einschränkten, wurden aufgehoben. Mittels neuer Techniken, dem aufstrebenden Erfindergeist des Jahrhunderts, Dampfmaschinen und Kältemaschinen konnten nun erste große Brauereien gegründet werden. Nachdem nun die Wirkung von Mikroorganismen bekannt war und Hefezellen isoliert werden konnten, war nicht nur das Reinheitsgebot geboren, sondern auch das Bier, welches wir heute kennen.

Summerer vor 6000 Jahres

Quelle: Deutscher Brauer-Bund e.V (www.brauer-bund.de)

Schon vor rund 6000 Jahren stellten die Summerer, ein Kulturvolk, die Bierbereitung bildlich dar.

Wie wird Bier gebraut?


Das deutsche Bier unterscheidet sich deutlich von Bier aus anderen Ländern. In Deutschland gilt das Reinheitsgebot, welches die verwendeten Rohstoffe genauestens festlegt. Nur vier Rohstoffe dürfen dem beliebten Getränk zugeführt werden: Wasser, Malz, Hefe und Hopfen.

Die Zutaten in der Übersicht

Zum größten Teil besteht Bier aus Wasser. Damit das Getränk hochwertig wird, verwenden Brauereien speziell gereinigtes Wasser, dessen Qualität sogar noch das des deutschen Grundwassers übersteigt. Einige Brauereien unterhalten gar eigene Quellen und Brunnen, um die Sauberkeit sicherzustellen. Um dem Bier den bekannten Geschmack und zuletzt die Farbe zuzuführen, wird Braumalz hinzugefügt. Die Getreidekörner werden zuerst in Wasser eingelegt, bis sich erste Keime bilden. Nun folgt die Trocknung der gekeimten Körner. Hopfen hingegen bestimmt den herben Geschmack und gilt nicht zuletzt als die wichtigste Zutat. Ohne Hopfen bekäme das Bier nicht einmal eine Schaumkrone. Ein weiterer Vorteil des Hanfgewächses ist, dass es zur Konservierung beiträgt und dem Bier eine lange Haltbarkeit verleiht. Die letzte Zutat ist Hefe. Sie wird als Würze verwendet und wandelt den im Malz enthaltenen Zucker in Alkohol um. Während dieses Prozesses entsteht Kohlensäure. Die Hefe entscheidet übrigens über die Art des Bieres. Während untergärige Hefe sich am Boden sammelt, schwimmt die obergärige Hefe auf dem Bier. Altbier, Weizenbier oder auch Kölsch wird mit obergäriger Hefe gebraut, während Pils aus untergäriger Hefe besteht.

Der Brauprozess des Bieres

Nach dem Mahlen des Malzes, wird der Schrot im sogenannten Maischbottich mit Wasser vermengt und erhitzt. Die im Malz enthaltenen Enzyme können nun die Stärke aufspalten und sie in Malzzucker umwandeln. Die entstehende Flüssigkeit besitzt nun all die für das Brauverfahren wichtigen Stoffe. Nun wechselt die Produktion in den Läuterbottich, in dem die Maische von den festen Bestandteilen getrennt wird. Die flüssige Würze bleibt dem Brauprozess erhalten, der feste Malztreber hingegen wird in der Regel zu Tierfutter weiterverarbeitet.

Im nächsten Schritt wird die Würze mit Hopfen vermischt und aufgekocht. Die Menge des Hopfens bestimmt über die spätere Herbe des Bieres. Damit das Bier keine trübe Farbe besitzt, werden feste Stoffe nach dem Aufkochen herausgefiltert und die Würze schließlich gekühlt. Erst nun kann die Hefe hinzugegeben werden. Sie dient zur Umwandlung von Zucker in Alkohol und fügt dem Bier Kohlensäure hinzu. Ist der Brauprozess abgeschlossen, zieht der Brauer die feste Hefe aus dem Bier ab und lagert das Jungbier in einem speziellen Tank.

Erst während der Lagerzeit entwickelt das Bier sein späteres Aroma. Der Restzucker baut sich ab und die noch im Bier enthaltene Hefe setzt sich auf dem Boden ab. Bevor das Bier schließlich in Flaschen abgefüllt wird, filtert die Brauerei die verbliebenen Hefeflocken aus der Flüssigkeit, damit es die gewünschte klare Konsistenz erhält.

Welche Arten von Bierzapfanlagen gibt es?

Eine Bierzapfanlage ist praktisch – und längst nicht nur für Festivals, Restaurantbetreiber, Wirte oder auch Sportvereine interessant. In Ihrer Gartenhütte können Sie mit der richtigen Anlage leicht einen eigenen Schankraum einrichten und dem Rückzugsort somit ein urgemütliches und überraschendes Flair verleihen. Bevor Sie nun allerdings losziehen und sich eine Zapfanlage zulegen, sollten Sie sich informieren. Dafür sind wir da. An dieser Stelle möchten wir Ihnen die verschiedenen Arten von Zapfanlagen vorstellen. Denn wahre Freunde eines kühlen Bieres wissen: Bierzapfanlagen bergen Unterschiede.

Die unterschiedlichen Bierzapfanlagen

Zuerst sollten Sie wissen, dass sich die Bierzapfanlage in zwei Kategorien aufteilt. Die erste Kategorie befasst sich mit dauerhaft nutzbaren Anlagen, die sowohl fest installiert, auf eine Theke gestellt oder auch auf einem rollbaren Wagen montiert werden können. In die zweite Kategorie fallen die Einwegzapfanlagen. Diese bestehen aus einem kleinen Bierfass und verfügen bereits über einen Zapfhahn. Für spontane Feiern am See- oder Flussufer, auf einem Campingplatz oder auch im heimischen Wohnzimmer sind diese Fass-Zapf-Kombinationen praktisch, eine echte Bierzapfanlage stellen sie dennoch nicht dar. Daher befassen wir uns ausschließlich mit der ersten Kategorie.

Fest montierte Zapfanlagen

Insbesondere in der Gastronomie kommen die fest montierten Zapfanlagen zur Geltung. Auf oder vor der Theke befinden sich der Zapfhahn, die Armaturen sowie eine Auffangschale. Unterhalb liegt der Getränkebehälter, der aus Holz oder Edelstahl bestehen kann. Einige Modelle besitzen sogar einen eigenen Kühlbehälter, sodass Sie größere Fässer nutzen und das Bier stets kühl halten können. Diese Bierzapfanlagen eignen sich, wenn Sie regelmäßig größere Mengen Bier zapfen und Gäste bedienen. Für rein private Zwecke ist diese Bierzapfanlage meist zu groß konzipiert.

Montierbare oder aufstellbare Bierzapfanlagen

Neben der typischen Gastronomiezapfanlage erhalten Sie die Bierzapfanlage auch in einem kleineren Umfang. Den tatsächlichen Ausschank platzieren Sie nun wieder auf der Theke und bewahren das Fass unterhalb des Ausschanks auf. Die Zapfanlagen sind haltbar und können, sofern Sie sie regelmäßig reinigen, über Jahre hinweg verwendet werden. Höherpreisige und hochwertige Modelle verfügen wieder über eine eigene Kühlung. Sehr gute Bierzapfanlagen halten das Bierfass sogar für einen langen Zeitraum kühl. Die kleinen Bierzapfanlagen eignen sich für Vereine oder den privaten Bereich und fassen Bierfässer mit fünf bis zehn Litern. Möchten Sie die Anlage direkt in eine Theke integrieren? Das ist mit ein wenig handwerklichem Geschick problemlos möglich. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie an die Anschlüsse herankommen und die Abtropfschale gut reinigen können. Das Bierfass samt dem Getränkebehälter können Sie gut mit Holz verkleiden, müssen aber natürlich eine Tür einbauen, damit Sie das Fass leicht wechseln können.

Fahrbare Bierzapfanlagen

Die zuvor genannte Zapfanlage braucht freilich nicht fest montiert oder auf einem Tisch platziert werden. Besitzt sie keinen festen Getränkebehälter, sondern schließen Sie einfach ein Bierfass an, können Sie die Anlage hervorragend auf einem kleinen Wagen aufstellen. So wie Sie einen Grill auf Rädern zum Ort Ihrer Wahl fahren, bringen Sie das Bier mit dieser Anlage direkt zu Ihrem Gast und zapfen es vor Ort.

Mobile Bierzapfanlagen

Waren Sie schon einmal auf einem Festival oder einem Konzert? Dann haben Sie sie sicherlich gesehen: Die Herren, die mit einem großen Rucksack durch die Menge laufen und Getränke verkaufen. In einem solchen Rucksack befindet sich nicht selten eine mobile Zapfanlage. Der Rucksack enthält ein kleines Bierfass, die Anschlüsse und Schläuche. Die Schläuche sind mit dem Zapfhahn verbunden, den Sie wie die Handbremse am Fahrrad bedienen. Der Vorteil eines solchen Modells ist sicher der leichte Transport. Für Ausflüge, Sportevents oder auch Festivals eignen sich die Bierrucksäcke hervorragend. Allerdings können Sie nur kleine Bierfässer verwenden.

Manuelle Bierzapfanlagen

Für den privaten Bereich, doch im Gegensatz zu einem Bierrucksack befüllt nicht transportierbar, erhalten Sie diverse weitere Bierzapfanlagen, die jedoch keinen professionellen Anspruch hegen. So können Sie gewöhnliche Partybierfässer mit einem edleren Zapfhahn kombinieren. Einige Hersteller präsentieren Ihnen einen Getränkeschrank in Holzfassoptik, der direkt mit einem Zapfhahn kombiniert ist. Die Anlagen werden nicht elektrisch betrieben, sondern mit Druckluft. Einen Stromanschluss benötigen Sie daher nicht.

Die sehr einfache Variante und nur noch entfernt mit einer richtigen Bierzapfanlage verwandt, ist die Zapfsäule. Das Modell ist ähnlich einem Mixer aufgebaut. In den Getränkebehälter füllen Sie Bier und, je nach Anlage, ein Kühlakku. Jetzt setzen Sie den Behälter einfach auf das eigentliche Zapfelement auf und zapfen gleich Ihr Bier. Allerdings findet hier weder eine saubere Kühlung statt, noch können Sie dem Bier Kohlensäure hinzufügen, sodass es rasch schal wird.

Welche Bierzapfanlage passt zu Ihnen?

Sie sollten sich vor der Anschaffung einer Bierzapfanlage überlegen, wie Sie sie hauptsächlich einsetzen. Als Gastronom interessiert Sie natürlich eine professionelle Anlage, die Ihnen das Lagern und Kühlen größerer Fässer ermöglicht und deren Druck das schnelle Zapfen erlaubt. Aus lebensmitteltechnischen Gründen sollten Sie auf ein Modell aus Edelstahl setzen und hölzerne Getränkebehälter vermeiden. Die glatten Edelstahlflächen erlauben eine rasche und hygienische Reinigung, während Feuchtigkeit das Holz nicht aufweichen kann. Eine hölzerne Verkleidung ist natürlich dennoch möglich.

Für den privaten Bereich oder ein Vereinsheim raten wir Ihnen zu einer kleineren Zapfanlage, die Sie heute schon in hochwertiger Ausführung zu Preisen von unter 100,00 Euro erhalten. Wünschen Sie besondere Zusätze oder Funktionen, beispielsweise beleuchtete Displays, mehrere Zapfhähne oder einen integrierten Durchlaufkühler, steigen die Preise natürlich deutlich an. Nun liegt es an Ihnen, welche Ansprüche Sie an Ihre Anlage hegen. Die kleinen Bierzapfanlagen sind transportabel und können nahezu überall genutzt werden. Je nach Gerät zapfen Sie nun problemlos 30 Liter in der Stunde. Bedenken Sie aber, dass gerade Modelle mit einer integrierten Kühlung einen Stromanschluss voraussetzen.

Auf den folgenden Seiten klären wir Sie über die Funktionsweise und den Aufbau von Bierzapfanlagen auf. Zudem finden Sie bei uns einen ausführlichen Vergleich inklusive umfangreicher Testberichte, sodass Sie schon vor dem Kauf wissen, wie gut und handlich Ihre neue Zapfanlage ist.

Aufbau und Funktionsweise einer Bierzapfanlage

Woraus besteht eine Bierzapfanlage eigentlich? Als Gast in der Wirtschaft bekommen Sie meist nur den Zapfhahn zu Gesicht und vermuten, dass sich unterhalb der Armaturen ein Fass befinden muss. Nutzen Sie im privaten Bereich bereits eine Bierzapfanlage, wissen Sie natürlich besser Bescheid. An dieser Stelle möchten wir Ihnen den Aufbau der Anlage einmal genauer erläutern und auf die Bestandteile und die Funktionsweise eingehen.

Aus diesen Teilen besteht die Bierzapfanlage

Wenn Sie sich den Aufbau einer Zapfanlage genauer ansehen, werden Sie feststellen, dass sie eigentlich recht einfach gebaut ist:

  • Zapfhahn: Dies ist wohl der offensichtlichste Bestandteil. Der Zapfhahn verfügt über eine eigene Armatur, über die Sie das Bier aus dem Hahn in das Glas lassen. Allerdings gibt es beim Zapfhahn einige Modelle, auf die wir weiter unten ausführlich eingehen.
  • Armaturen: Sie stellen das Verbindungsstück zwischen Zapfhahn und Getränkebehälter dar. Es sind die Leitungen, durch die das Bier und, sofern die Bierzapfanlage mit einem zusätzlichen Kohlesäurebehälter ausgestattet ist, auch die Kohlensäure fließt.
  • Getränkebehälter: Der Getränkebehälter gehört zum nicht offensichtlichen Teil einer Bierzapfanlage. Er befindet sich unterhalb oder hinter den Armaturen und besteht aus Edelstahl oder Holz. Häufig ist der Behälter der Form eines Bierfasses nachempfunden. Je nach Kapazität der Anlage variiert die Größe des Behälters. Kleine Anlagen eignen sich für Bierfässer mit einem Fassungsvermögen von knapp 5 Litern, große Behälter, wie sie in der Gastronomie geläufig sind, fassen problemlos große Bierfässer mit 40 oder mehr Litern. Entscheiden Sie sich für eine kompakte Bierzapfanlage für den Heimbereich, können Sie den Aufbau beinahe mit einem Kaffeevollautomaten vergleichen. Während hinter dem Ausschank des Kaffeeautomaten das Mahlwerk und der Bohnenbehälter liegen, verbirgt sich bei der Zapfanlage unter der Verkleidung der Getränkebehälter. Einige Modelle, sowohl für den privaten als auch für den professionellen Gebrauch, verfügen über ein zusätzliches Gummifass, welches in den Getränkebehälter eingelassen ist. Das Gummifass umhüllt das eigentliche Bierfass und erfüllt zwei Funktionen. Zum einen verhindert es, dass sich das Bier zu schnell erwärmt, zum anderen dient es der Abdichtung. Besitzt Ihre Zapfanlage zwei Zapfhähne, ist der Getränkebehälter oft für zwei Fässer ausgelegt.
  • Der Druckgasbehälter: Das Bier muss aus dem Fass zum Hahn geleitet werden. Während dies bei einer kleinen Bierzapfanlage, deren Getränkebehälter hinter dem Ausschank liegt, anfangs noch automatisch funktioniert, benötigt eine Zapfanlage mit unten liegendem Fass eine Vorrichtung, die das Bier praktisch zum Hahn pumpt. Diese Aufgabe übernimmt der Druckgasbehälter, der mit einem Druckminderer ausgestattet ist. Der Behälter muss stehend eingebaut werden, wobei Sie darauf achten sollten, immer die integrierte Vorrichtung zu nutzen. Druckgasbehälter bestehen aus kleinen Gasflaschen, die mit CO2 gefüllt sind. Öffnen Sie den Zapfhahn, gelangt das Gas in das Bier und treibt es automatisch die Leitung entlang bis zum Ausschank. Doch dient die Kohlensäure nicht allein dem Auftrieb, sondern verhindert, dass länger gelagertes Bier schal schmeckt.
  • Abtropfvorrichtung: So hochwertig eine Bierzapfanlage auch ist, Sie können nie verhindern, dass das Bier nicht nachtropft oder doch einmal über den Rand des Glases schäumt. Daher befindet sich unterhalb des Zapfhahns eine Auffangschale, die mit einem Abtropfgitter bedeckt ist. Um eine leichte Reinigung zu gewährleisten, sind beide Anlagenteile aus Edelstahl gefertigt und können vollständig aus der Zapfanlage gelöst werden.
  • Kühlvorrichtung: Über diesen Bestandteil verfügen nicht alle Anlagen. Hochwertige Bierzapfanlagen, die über Strom betrieben werden, enthalten ein eigenes Kühlelement, das in den Getränkebehälter eingelassen ist:

Durchlaufkühlung: Sie funktioniert wie ein Durchlauferhitzer, nur, dass sie das Bier kühlt und nicht erwärmt. Der größte Vorteil ist der geringe Stromverbrauch, da diese Kühlungsart nicht den gesamten Getränkebehälter kühlt, sondern nur das Bier, das gerade gezapft wird. Es ist nicht notwendig, dass Sie bereits ein gekühltes Fass in die Bierzapfanlage einlegen. Während des Zapfvorgangs fließt das Bier nun durch eine Röhre, welche die Zapfleitung umschließt. Bei der Durchlaufkühlung wird die Röhre dauerhaft gekühlt und gibt die niedrige Temperatur während des Zapfvorgangs an das Bier ab, bis es eine Temperatur von sieben bis neun Grad aufweist. Die Funktionsweise der Durchlaufkühlung ist dieselbe, wie bei einem Kühlschrank. Die Kühlflüssigkeit verdampft während des Kühlvorgangs und entzieht der Umgebungsluft Wärme. Der entstandene Dampf wird jetzt zu einem Kompressor geleitet und dort wieder verflüssigt. Eine Bierzapfanlage mit einer Durchlaufkühlung sollte stets sechzig Minuten vor Nutzung angeschaltet werden, damit die Kühlung beim ersten Zapfvorgang betriebsbereit ist.

Gekühlter Getränkebehälter: Bei dieser Kühlung wird nicht nur die Getränkeleitung gekühlt, sondern das gesamte Fass, welches nicht selten über eine Gummidichtung zusätzlich vor der Wärme geschützt wird. Das Funktionsprinzip ist ebenso wie das der Durchlaufkühlung aufgebaut, nur, dass sich der Vorgang auf den gesamten Behälter bezieht. Während des Kühlvorgangs wandelt sich die Kühlflüssigkeit in Dampf um und entzieht der Umgebung Wärme. Über die Leitungen gelangt der Dampf in den Kompressorbereich und wird dort wieder verflüssigt, sodass ein geschlossener und sich immer wiederholender Kreislauf entsteht. Um die Kühlzeit zu verkürzen, sollten Sie bei dieser Kühlungsart stets ein bereits vorgekühltes Bierfass einlegen.

Manuelle Kühlung: Wird die Bierzapfanlage nicht mit Strom betrieben oder besitzt sie kein integriertes Kühlsystem, kühlen Sie das Bierfass mit Trockeneis oder Kühlakkus. Der Getränkebehälter steht in diesem Fall in einem weiteren Behältnis, in welches Sie das Trockeneis einfüllen. Andere Versionen der manuellen Kühlung bestehen aus mantelartigen Kühlmanschetten, die Sie um das Bierfass legen.

Display: Gerade die Anlagen für den privaten Bereich integrieren heute einen großen Technikumfang. Dazu gehört natürlich auch das Display, welches nicht selten eine Touchfunktion besitzt. Hierüber stellen Sie den gewünschten Druck, die Temperatur oder den Grad der Kohlensäure ein, die Sie dem Bier hinzufügen möchten.

Die unterschiedlichen Zapfhähne

Zapfhähne können sich durchaus unterscheiden. Dabei bezeichnet das Wort Zapfhahn allerdings das gesamte Konstrukt, welches aus einem Zapfkopf, einer Leitung, Fitting, Ausschank und dem sogenannten Keg besteht:

Das Keg bezeichnet Fässer für Großzapfanlagen. Das Fass wurde erst 1964 erfunden, da die Brauereien nach Lösungen suchten, wie sie ohne Verluste und unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften Bier abfüllen konnten.

An der Oberseite des Keg-Fasses befindet sich mit dem Fitting ein eigenes Ventil. Das Ventil dient zur Anbringung des Zapfkopfes, der mit den Leitungen zum Zapfhahn verbunden ist. An den Zapfkopf können Sie mehrere Schläuche anschließen, sodass auch die Zuführung von Kohlensäure möglich ist und hierdurch das Bier durch den Schlauch zum Ausschank gepresst wird.

Auf dem Keg-Prinzip aufbauende Bierfässer ähneln sich, sodass sie in mehrere Anlagen passen. Allerdings unterliegen die Fittings keinerlei Norm, wodurch Sie auf den korrekten Zapfkopf achten müssen. In Deutschland haben sich zwei Schiebeköpfe sowie zwei Schraubköpfe durchgesetzt. Die Schiebeköpfe befestigen Sie auf dem Fitting, indem Sie sie seitlich auf das Fitting schieben. Der Unterschied im Aufbau offenbart sich im Mittelstößel. Dieser kleine Vorsprung dient dazu, das Fass nach dem Anschluss anzustoßen und somit zu öffnen. Während der Flachzapfkopf das Fitting ähnlich einer Glocke umschließt, besteht der Kombizapfkopf über den glockenartigen Verschluss und einen kleinen Lochkranz, der das Fitting zusätzlich umschließt. Im Mittelpunkt des Aufsatzes liegt das Stechrohr zum Aufstechen des Fasses.

Kleiner und somit handlicher sind die Schraubsysteme der Zapfköpfe. Sowohl den Korbzapfkopf als auch den Draftzapfkopf schrauben Sie auf das Fitting. Durch den entstehenden Druck treiben Sie den Mittelstößel automatisch in das Fass, sodass es sich öffnet.

Die Leitungen, auch Armaturen genannt, vom Zapfkopf zum Ausschank bestehen in der Regel aus Edelstahl. Dieser ist haltbar und vor allem hygienisch und leicht zu reinigen.

Den Abschluss des Konstrukts bildet der Zapfhahn. Über diesen pumpen Sie das Bier die Leitung hoch und füllen es schließlich ins Glas ab. Je nach Bierzapfanlage variiert der Zapfhahn. Ein Kugelzapfhahn besitzt einen Hebel, den Sie hinabdrücken, um das im Hahn befindliche Kugelventil zu öffnen. Der Schwenkhahn hingegen ähnelt einem Wasserhahn mit schwenkbarem Griff. In einer Stellung ist das Kugelventil geschlossen, schwenken Sie den Hahn in die andere Richtung, öffnen Sie nach und nach das Kugelventil, sodass das Bier fließen kann.

Die Funktionsweise der Zapfanlage

Das Funktionsprinzip der Bierzapfanlage ist eigentlich sehr einfach. Haben Sie das Fass in den Getränkebehälter gestellt und die Armaturen über den Zapfkopf mit dem Fass verbunden, können Sie quasi bereits mit dem Zapfvorgang beginnen. Öffnen Sie den Zapfhahn, gelangt die Kohlensäure in das Bierfass und drückt das Bier in den Schlauch. Dabei vermischt sich das Bier mit der Kohlensäure, sodass es sprudelnd aus dem Ausschank direkt ins Glas fließt.

So einfach können Sie jedoch nur zapfen, wenn Sie ein zuvor kühl gelagertes Fass verwenden. Gerade bei einer Durchlaufkühlung ist es wichtig, dass Sie die Bierzapfanlage knappe sechzig Minuten vor dem ersten Zapfvorgang einschalten. Die Kühlflüssigkeit muss das in der Kühlung verbaute Blech erst herunterkühlen, um die Kälte an das Bier abgegeben zu können. Bierzapfanlagen mit einer Behältniskühlung oder einer manuellen Kühlung, in die Sie ohnehin vorgekühlte Fässer einlegen, sind sofort betriebsbereit.

Über das Display können Sie den Druck, mit dem das Bier durch die Leitung fließt, zusätzlich einstellen. Sie bestimmen nun den Kohlensäuregehalt des Bieres. Wir empfehlen Ihnen, direkt nach dem Kauf der Bierzapfanlage zuerst einige Probezapfgänge durchzuführen, damit Sie das korrekte Druckverhältnis und den CO2-Gehalt des Bieres herausfinden. Die Temperatur hingegen regulieren Sie einfach je nach Außentemperatur. Wünschen Sie ein besonders kaltes Bier an heißen Sommertagen, stellen Sie die Temperatur auf 4 Grad ein, an normalen Tagen bietet sich eine Zapftemperatur von 7 – 9 Grad an.

Weitere Ausschankarten bei Bierzapfanlagen

Neben der reinen Bierzapfanlage erhalten Sie zwei weitere Formen der Zapfanlagen, die reine Bierliebhaber vermutlich nicht zufriedenstellen:

Premixanlage: Diese Zapfanlage ist für bereits fertige Getränke gedacht, die schon mit Kohlensäure versetzt sind. Sie erhalten die Fässer wahlweise in einer Größe von 16 oder 21 Litern. Über einen sogenannten Kegananschluss verbinden Sie das Fass mit der Zapfanlage. Der Druckgastank stößt das Bier beim Aufdrehen des Zapfhahns in die Leitung. Der Vorteil dieser Zapfanlage ist, dass Sie bereits fertige Getränkefässer einlegen können und nicht allein auf Bierfässer zurückgreifen können. Besitzt die Anlage mehrere Zapfhähne, können Sie mehrere Fässer und somit mehrere Getränke zapfen. Möchten Sie mit einer Premixanlage Bier ausschenken, sollten Sie auf ein bereits vorgefertigtes und mit Kohlensäure versetztes Bierfass verzichten. Den Kohlesäurengehalt variieren Sie ohnehin über den Druckgasbehälter.

Postmixanlage: Für ein typisches Bier ist diese Zapfanlage nicht gedacht. Im Getränkebehälter befindet sich ein Sirup, während die Anlage selbst mit dem Wasseranschluss verbunden ist. Zapfen Sie nun, dringt der Sirup in das Wasser ein und verleiht ihm so seinen Geschmack. Kohlensäure wird wieder über den Druckgasbehälter zugesetzt. Wie nuanciert der Geschmack des gezapften Getränks ausfallen soll, bestimmen Sie vorher über das Display. Postmixanlagen können durchaus an ein Bierfass angeschlossen und zum Bierzapfen genutzt werden. Jetzt entscheiden Sie, ob Sie das Bier mit Sirup mischen möchten. Postmixanlagen eignen sich für Großveranstaltungen und Vereinsfeste. Da Sie die Getränke erst in der Anlage mischen und für jedes Getränk nur eine geringe Menge Sirup benötigen, können Sie über eine lange Zeit Getränke ausschenken, ohne sich über das Nachfüllen Gedanken machen zu müssen.

Testkriterien: Wie haben wir die Bierzapfanlagen getestet?

Worauf kommt es bei Bierzapfanlagen an und welche Maßstäbe legen wir, wenn wir einzelne Anlagen testen? Um eine möglichst objektive und vergleichbare Übersicht zu schaffen, haben wir uns nachdrücklich mit den einzelnen Anlagen, deren Funktionen und Eigenheiten beschäftigt. Nach und nach hoben sich einzelne Punkte hervor, die wir in unsere Testkriterien einfließen ließen. So entstand unsere Übersicht, die wir Ihnen gerne erklären.

Das sind unsere Kriterien

Unsere Tests der verschiedenen Bierzapfanlagen teilen wir grob in zwei Kategorien auf. Die erste Kategorie befasst sich ausschließlich mit der Anlage an sich: Kühlung, Stromverbrauch, Kühlgeschwindigkeit, Fassungsvermögen, Haltbarkeit und Durchflussdruck. In der zweiten Testkategorie geht es um die Handhabung der einzelnen Bierzapfanlagen, deren Reinigung, das Angebot an Bierfässern, die Lautstärke, Zubehörkosten und natürlich das Design.

  • Kühlung und Kühlgeschwindigkeit: Diese Punkte waren uns für unseren Test besonders wichtig. Immerhin gibt es wenig Schlimmeres als ein warmes Bier. Mit welcher Kühlung arbeitet die Bierzapfanlage und wie schnell kühlt sie das Bier? Sind Sie gezwungen, das Bierfass vorzukühlen, um die Anlage rasch in Betrieb nehmen zu können? Oder schafft es auch die Durchflusskühlung, ein im sommerlich warmen Auto warm gewordenes Fass während des Zapfens auf Trinktemperatur abzukühlen?
  • Stromverbrauch: Der Stromverbrauch interessiert Sie vermutlich besonders, wenn Sie die Zapfanlage regelmäßig nutzen. Gerade Anlagen mit einer Fasskühlung benötigen dauerhaft Strom, sofern Sie das angebrochene Fass über längere Zeit aufbewahren wollen.
  • Fassungsvermögen: Wie groß ist die Bierzapfanlage und welche Fässer können Sie einlegen? Sollten Sie nur für kleine Privatpartys im Garten Bier zapfen wollen, kommen Sie mit Anlagen mit einer Kapazität für 5-Liter-Fässer aus. Nutzen Sie die Anlage jedoch im Rahmen größerer Veranstaltungen, beispielsweise beim nächsten Fußballturnier Ihres Sportvereins, kommen Sie mit solchen Anlagen um den ständigen Fasswechsel nicht herum.
  • Haltbarkeit: Dieser Punkt befasst sich nicht mit der Qualität der Anlage, sondern mit der Fähigkeit, das Bier über eine längere Zeit frisch und trinkbar zu halten. Gute Anlagen kühlen Fässer dauerhaft und erlauben es, selbst nach mehreren Wochen noch frisches – und leckeres – Bier aus angebrochenen Fässern zu zapfen.
  • Durchflussdruck und -art: Liegt der Zapfhahn nicht im unteren Bereich des Fasses, muss das Bier in die Leitungen gepumpt und von dort zum Ausschank geleitet werden. Hierzu ist Druck nötig. Bei Bierzapfanlagen kombinieren die meisten Hersteller Druck mit Kohlensäure. Zum Einsatz kommen CO2-Patronen, die nicht nur das Bier hochpumpen, sondern ihm gleichzeitig Kohlensäure hinzufügen. Ebenso entscheidet der Druck darüber, wie schnell Sie ein handelsübliches Bierglas füllen.

Die zweiten Testkriterien hingegen befassen sich eher mit dem Design und der Handhabung der einzelnen Bierzapfanlagen. Stellen Sie die Anlage in Ihrem Partykeller oder in der Wohnung auf, möchten Sie natürlich, dass sie auch optisch attraktiv wirkt. Eine glatte, wertige Oberfläche, die stabile Bauweise und die Optik des Zapfhahns entscheiden über Gefallen und Nichtgefallen. Sehr wichtig war uns in dieser Beziehung die Reinigung. Beim Zapfen geht immer etwas daneben, und wenn es nur der Bierschaum ist. Wie leicht können Sie die Zapfanlage nach dem Gebrauch reinigen? Tropft der Ausschank nach und ist die Auffangschale groß genug, um auch ein größeres Missgeschick zu verhindern? Lassen sich die einzelnen Teile, wie das Abtropfgitter und die Schale, entfernen und sogar in der Spülmaschine reinigen? Für den Gebrauch in der Wohnung lag uns die Betriebslautstärke zudem am Herzen. Sie kennen es sicher von einigen Kaffeemaschinen. Läuft der Kaffee hindurch, müssen Sie das TV-Gerät zwei Räume weiter gleich laut erstellen. So etwas sollte Ihnen bei einer guten Bierzapfanlage nicht passieren.

Wie bei vielen weiteren Elektrogeräten ist nicht einmal der Anschaffungspreis Ihrer Bierzapfanlage wichtig. Dieser entscheidet zwar mit über das Preis-Leistungs-Verhältnis, nicht jedoch über die Folgekosten. Diese können bei einer Zapfanlage sehr unterschiedlich ausfallen:

  • CO2-Patronen: Nicht selten arbeiten Anlagenhersteller mit speziellen Unternehmen zusammen. So kann es geschehen, dass Sie ausschließlich Patronen einer Marke verwenden können – die natürlich oft teuer ist. Wir nehmen dieses Zubehörteil genauer unter die Lupe und gehen ausdrücklich auf den Kostenpunkt ein.
  • Bierauswahl: Hersteller von Bierzapfanlagen und einzelne Brauereien arbeiten zusammen. Für Sie bedeutet das, dass Sie bei der Wahl der Fässer markengebunden sind. Die Zapfanlagen besitzen nun einen Anschluss, der nur mit speziellen Bierfässern funktioniert. Legen Sie ein Fremdfass ein, können Sie die Leitungen nicht anschließen. Daher sehen wir uns auch die Bierauswahl samt der Preise an. Für Sie ist dieses Testkriterium wichtig, da die Auswahl letztendlich über den Geschmack entscheidet. Was nützt Ihnen eine hervorragende Bierzapfanlage, wenn Sie das Bier einer Brauerei überhaupt nicht mögen?

Nützliche Extras

Selbstverständlich behandeln wir bei unseren Tests der Bieranlagen auch Zusatzfunktionen. Hierzu zählen die Einstellung der Durchflussgeschwindigkeit, der Kühltemperatur oder auch die Anzeige, wie viel Bier sich noch im Fass befindet. Viele Anlagen besitzen längst ein Display, über das Sie das Gerät steuern und die Funktionen nach Ihren Bedürfnissen einstellen.

Wie haben wir getestet?

Was glauben Sie, wie wir Bierzapfanlagen testen konnten? Nun, natürlich haben wir den Sommer und verschiedene Feiergelegenheiten genutzt, um die hier vorgestellten Anlagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Jede Anlage unterzogen wir einem Langzeittest, damit wir sehen konnten, wie gut das Bier noch nach mehreren Tagen und Wochen schmeckt. Generell achteten wir darauf, wie einfach uns das Aufstellen, die Inbetriebnahme und die letztendliche Handhabung fielen. Diese Punkte griffen wir sowohl beim Zapfen in kleineren Runden wie auch bei größeren Feiern mit zahlreichen Gästen und Zapfvorgängen auf. Der Härtetest war natürlich ein Polterabend im Hochsommer.

Welche Bierzapfanlagen haben wir getestet und welche überzeugten uns ganz und gar? Das erfahren Sie in unserem Vergleich der Bierzapfanlagen und aus den eingestellten Testberichten.

Unser Testsieger im Video

Welche Funktionen und Extras sollte meine Bierzapfanlage haben?

Welche Arten von Bierzapfanlagen es gibt, wie die verschiedenen Zapfhähne aufgebaut sind, haben wir Ihnen bereits erläutert. Ebenfalls konnten Sie bei uns in Erfahrung bringen, wie sich das Bier im Laufe der Geschichte entwickelte. Nun möchten wir uns gezielt mit dem Hauptthema unserer Seite beschäftigen: der Bierzapfanlage. Hier gilt wieder der Vergleich mit dem Kaffeevollautomaten. Während Sie eine einfache Kaffeemaschine oder einen Handfilter nutzen können, bieten Ihnen moderne Vollautomaten ein komplett anderes Erlebnis. Das trifft auch auf die Bierzapfanlage zu. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, auf welche Funktionen und Extras Sie unbedingt achten sollten.

Die wichtigsten Funktionen Ihrer Bierzapfanlage

Für unsere Testberichte beschäftigten wir uns gezielt mit Bierzapfanlagen und den Innovationen, die die Anlagen in den vergangenen Jahren erfuhren. Sehen Sie sich die bei uns vorgestellten Zapfanlagen an, erkennen Sie direkt, dass sie elegant und grazil gehalten sind. Schließlich sollen sich die Anlagen sowohl in Ihre Küche einfügen, als auch in Ihren Partykeller. Gleichfalls werden sie in Vereinsheimen genutzt und sollten von den verschiedensten Personen direkt und unkompliziert zu bedienen sein. Doch kommt es nur darauf an? Ist es nicht viel wichtiger, dass das frisch gezapfte Bier im Anschluss schmeckt? Jetzt kommen die Funktionen ins Spiel.

  • Die Kühlung – die wichtigste Funktion

Warmes Bier mag bei einer Erkältung helfen, aber sind wir ehrlich: Es schmeckt nicht einmal, wenn Ihre Geschmacksnerven Chili nicht länger von Schokolade unterscheiden können. Ein kühles Bier muss kühl sein, im Sommer und im Winter. Die wichtigste Funktion ist also, dass Ihre Zapfanlage eine Kühlung besitzt. Benutzen Sie die Anlage regelmäßig und möglichst täglich, ist eine Durchlaufkühlung für Sie ideal. Durchlaufkühlungen entsprechen dem professionellen Anspruch und kommen bei hochklassigen Bierzapfanlagen für Privathaushalte und der Gastronomie zum Einsatz. Der Vorteil ist, dass das Bier nicht dauerhaft kühl gehalten wird, sondern erst während des Zapfens heruntergekühlt wird. Besitzt die von Ihnen auserwählte Zapfanlage nur ein geringes Fassungsvermögen, reicht diese Kühlung vollständig aus. Sie unterstützt Sie zudem beim Stromsparen, da die Kühlung nicht ständig läuft.

Eine dauerhafte Kühlung des Behälters hingegen passt zu Ihnen, wenn Sie die Anlage nicht ständig in Betrieb haben. Allerdings verbraucht die Anlage Strom, unerheblich davon, ob Sie gerade zapfen oder nicht. Der Vorteil dieser Kühlungsart ist die längere Haltbarkeit des Bieres. Gute Anlagen mit beständiger Kühlung halten das bereits geöffnete Fass für mehr als dreißig Tage frisch. Zapfen Sie erneut, schmeckt das Bier, als hätten Sie das Fass gerade erst geöffnet.

Tipp: Achten Sie auf die Kühlgeschwindigkeit. Wie lange braucht die Durchlaufkühlung oder die Dauerkühlung, bis sie betriebsbereit ist?

  • Temperatursteuerung

Moderne Bierzapfanlagen besitzen ein Display, über das Sie die Anlage auf Ihre Bedürfnisse hin abstimmen. Über das Display stellen Sie natürlich auch die Temperatur ein. Ihre Anlage sollte Ihnen eine breite Temperaturauswahl bieten. Achten Sie bei einer Dauerkühlung darauf, dass Sie die Kühlung für eine längere Zeitspanne besonders niedrig einstellen können, um die Haltbarkeit des Bieres zu erweitern.

  • Zapfdruck

Einfache Bierfässer für den Einmalgebrauch haben einen Zapfhahn, der im unteren Bereich des Fasses angebracht ist. Diese Bauweise garantiert, dass das Bier auch bei einem weit geleerten Fass problemlos fließt. Ihre Zapfanlage ist jedoch anders aufgebaut. Der Zapfhahn befindet sich zumeist im oberen Drittel der Anlage, das Bier muss also entgegen der Schwerkraft fließen. Daher müssen Sie auf den Druck achten. In den Bierzapfanlagen befindet sich eine Einrichtung zum Einlegen einer CO2-Patrone. Diese wird über den Zapfkopf mit den Leitungen verbunden und sorgt dafür, dass Druck innerhalb des Bierfasses aufgebaut wird, damit das Bier durch die Leitung zum Schankhahn fließt. Gleichzeitig versetzt die Patrone das Bier mit frischer Kohlensäure und sorgt somit für einen guten Geschmack und eine ansehnliche Schaumkrone.

Beim Kauf der Zapfanlage ist es ratsam, gleich die Kosten für die Patronen zu überprüfen und zu schauen, wo Sie passende Patronen erwerben können. Wie bei vielen anderen Haushalts- oder Gastronomiegeräten sind die Zubehörteile oft die teuersten. Zudem sollte Ihre Zapfanlage die Funktion besitzen, den Zapfdruck individuell einstellen zu können. Auf diese Weise können Sie den Kohlesäuregehalt auf das jeweilige Bier und Ihren Geschmack anpassen.

  • Fassungsvermögen

Welche Fässer passen in die Bierzapfanlage? Überlegen Sie vor dem Kauf, wie viel Bier Sie regelmäßig zapfen und entscheiden Sie anhand dieser Angabe, welche Anlage für Sie infrage kommt. Trinken Sie nur hin und wieder ein Bier gemeinsam mit Freunden oder Ihrer Familie, reichen die kleinen Bierzapfanlagen mit einem Fassungsvermögen für Fässer von 5 oder 6 Litern vollkommen aus. Für Partyräume und Vereinsheime benötigen Sie eine größere Anlage, die Fässer mit 10, 20 oder auch mehr Litern aufnehmen kann. Für den gastronomischen Bereich hingegen empfehlen wir Ihnen eine Anlage, die entweder zwei Zapfhähne zum parallelen Zapfen aus zwei Fässern hat oder aber mit Großfässern betrieben werden kann. Die Fässer bieten Ihnen mit 100 Litern Bier im Überfluss – und verhindern, dass Sie ständig die Anlage neu bestücken müssen.

Das Fassungsvermögen entscheidet übrigens auch über die laufenden Kosten. Prüfen Sie, welche Fässer Sie überhaupt nutzen können. Einige Bierzapfanlagen funktionieren nur mit den Fässern weniger Marken, sodass Sie an bestimmte Brauereien gebunden sind. In unseren Testberichten gehen wir auf diesen Punkt selbstverständlich ein. Da das Bier jedoch auch Ihrem Geschmack entsprechen muss, sollten Sie sich zusätzlich informieren, ob Ihnen die Biersorten schmecken.

Weitere Extras zur Handhabung

Die weiteren Extras entscheiden nicht unbedingt über die Qualität des gezapften Bieres oder die Temperatur. Dafür dienen sie der Handhabung. Möchten Sie beim Zapfen das Gefühl haben, direkt an einer professionellen Theke zu stehen? In diesem Fall sollten Sie eine Bierzapfanlage wählen, deren Zapfhahn gezogen und nicht gedreht wird. Zwar besitzen beide Modelle einen Kugelhahn, das richtige Zapffeeling kommt aber erst auf, wenn Sie die Anlage bedienen, wie der Wirt in Ihrer Lieblingsbar. Nicht weniger wichtig ist die Reinigung der Anlage. Ein Reinigungsprogramm kann hier hilfreich sein. Zwar sind die Leitungen so aufgebaut, dass sich eine möglichst geringe Keimzahl bildet, dennoch sollten sie hin und wieder durchgespült werden. Ein in den Funktionsumfang integriertes Reinigungsprogramm unterstützt Sie dabei. Die Oberflächen sollten möglichst eben und leicht abzuwischen sein, das Abtropfgitter samt Auffangschale entnehmbar und spülmaschinengeeignet.

Ihr Weg zur Bierzapfanlage

Nun sind Sie fit für den Kauf einer Bierzapfanlage. Auf den folgenden Seiten erklären wir Ihnen, auf welche Punkte es uns bei unserem Test besonders ankam und stellen Ihnen die Modelle vor, die wir in den vergangenen Monaten getestet haben. Mit welcher Bierzapfanlage genießen Sie Ihr nächstes Bier?

Worauf ist beim Kauf einer Bierzapfanlage zu achten?

Entscheiden Sie sich dazu, eine Bierzapfanlage zu kaufen, möchten Sie gewiss keinen Fehler begehen. Immerhin möchten Sie Ihr frisch gezapftes Bier genießen und sich nicht ärgern, weil irgendetwas nicht funktioniert. Nur worauf sollten Sie beim Kauf achten? Gibt es Hinweise, an denen Sie eine gute Bierzapfanlage erkennen oder Punkte, die für eine schlechte Anlage sprechen? Mit diesem Ratgeber möchten wir Ihnen hilfreich zur Seite stehen.

Wunsch und Wirklichkeit – was brauchen Sie?

So banal es klingt, aber die größte Unzufriedenheit bezüglich Bierzapfanlagen liegt schlichtweg daran, dass sich Käufer vor dem Erwerb keine Gedanken gemacht haben. Sie träumten von der eigenen Anlage im Partykeller, in der Gartenhütte oder im Vereinsheim. Dann stand die Anlage dort, wurde genutzt und es passte nichts. Das Bier schmeckte nicht, die Fässer waren zu klein, das Bier zu warm oder die Anschlüsse wollten sich einfach nicht ans Fass anschließen lassen. Damit Ihnen dies nicht passiert, wenn Sie Ihre eigene Bierzapfanlage kaufen, sollten Sie sich vorab folgende Fragen stellen:

  • Wozu brauchen Sie die Bierzapfanlage?
  • Welches Bier bevorzugen Sie?
  • Wie viel und wie oft werden Sie zapfen?
  • Haben Sie Vorkühlmöglichkeiten?
  • Ist die Betriebslautstärke wichtig?
  • Kommen Sie gut an Fässer heran?
  • Wo erhalten Sie Zubehör?

Die erste Frage können Sie rasch beantworten. Dient die Anlage in Ihrer Wohnung dem gelegentlichen Zapfen, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Freunden ein Fußballspiel ansehen möchten? Oder soll die Bierzapfanlage in Ihrem Partykeller oder im Gartenhaus stehen? Im ersten Fall brauchen Sie keine Bierzapfanlage, die besonders schnell zapft und Fässer von mehr als 5 Litern fasst. Das zweite Beispiel hingegen erfordert eine leistungsstarke Bierzapfanlage, die innerhalb kurzer Zeit das Bier kühlt, mit Kohlensäure versieht und ausgibt. Der Zapfvorgang muss schnell gehen, der Fasswechsel ebenfalls und können Sie die Anlage im Nachhinein schnell reinigen, ist alles in Ordnung. Möchten Sie die Bierzapfanlage in einem Vereinsheim aufstellen oder geben Sie regelmäßig größere Partys, sollte die Fassgröße fünf Liter übersteigen.

Eine ebenfalls wichtige Frage ist die nach Ihren Biervorlieben. Sie müssen wissen, dass etliche Bierzapfanlagen nur mit bestimmten Fässern funktionieren. Die Hersteller arbeiten eng mit einzelnen Brauereien zusammen, sodass eine Art Werkstattbindung entsteht. Mögen Sie die Biere der Brauerei nicht, werden Sie mit Ihrer Zapfanlage niemals glücklich. Prüfen Sie auch, ob es verschiedene Sorten gibt. Viele Bierzapfanlagen können übrigens mit allen Fässern einer bestimmten Größe genutzt werden, sofern die Anschlussart mit der der Anlage übereinstimmt. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, ob Ihr Favorit an eine Brauerei gebunden ist oder Ihnen Abwechslung gönnt.

Die Vorkühlmöglichkeiten kommen dann zum Tragen, wenn Sie rasch viele Biere zapfen müssen. Gerade Bierzapfanlagen mit einer dauerhaften Kühlung benötigen einige Zeit, um das Fass auf Temperatur zu bringen. Die Zeitspanne verringern Sie, wenn Sie bereits gekühlte Fässer einlegen. Vorsicht: Selbst 5-Liter-Fässer passen nicht unbedingt in Ihren Kühlschrank. Eine gute Alternative zur dauergekühlten Bierzapfanlage sind in diesem Fall Anlagen mit Durchlaufkühlung. Sie bringen das Bier während des Zapfvorgangs auf Temperatur und kommen daher auch in der Gastronomie zum Einsatz.

Die Betriebslautstärke ist für Sie wichtig, wenn Sie die Anlage in Ihrer Wohnung aufstellen. Im Partykeller oder der Gartenhütte ist es eher unerheblich, ob der Zapfvorgang deutlich hörbar ist oder nicht. In Ihrer Wohnung wünschen Sie hingegen keine Zapfanlage, bei der Sie das TV-Gerät lauter stellen müssen, wenn im Nebenraum jemand ein Bier zapft.

Viele Bierzapfanlagen sind genormt, das heißt, dass die Anschlüsse übereinstimmen. Erwerben Sie jedoch eine Anlage aus dem Ausland, können die Anschlüsse einen anderen Innendurchmesser haben. Adapterstücke oder Fittinge in der benötigten Größe liegen nicht immer bei, oder aber, Sie können das Fass nicht anschließen. Schauen Sie daher, ob Ihr Favorit mit handelsüblichen Anschlüssen versehen ist. Das Zubehör hingegen betrifft die Folgekosten. Prüfen Sie, ob Sie in Ihrer unmittelbaren Nähe Bierfässer erhalten oder auch die CO2-Patronen austauschen können. Vergleichen Sie auf jeden Fall die Kosten.

Diese Möglichkeiten haben Sie

Wenn Sie eher für den Privatbedarf eine Bierzapfanlage suchen, empfehlen wir Ihnen eine Anlage für Fässer von 5 oder 6 Litern. Die Fässer sind handlich, passen in größere Kühlschränke und sollte Ihre Zapfanlage eine Dauerkühlung haben, können Sie das geöffnete Fass mühelos über mehrere Tage oder Wochen nutzen. Teurer, dafür deutlich stromsparender, ist eine Bierzapfanlage mit Durchlaufkühlung, die Sie nicht dauerhaft anstellen müssen. Diese Anlagen entstammen bereits dem professionellen Umfeld und bieten Ihnen, je nach Modell, Platz für wesentlich größere Bierfässer. Sollten Sie häufiger feiern und im Schnitt über 50 Biere an einem Abend zapfen, empfehlen wir Ihnen eine solche große Anlage. Kleinere Modelle mit Durchlaufkühlung und passenden Fässern in 5-Liter-Größe erhalten Sie natürlich auch für den Hausgebrauch. Handelt es sich bei der gewünschten Bierzapfanlage um eine Anschaffung für den Event- oder Vereinsbereich, können Sie auf einen Bierkühler mit integrierter Zapfanlage zurückgreifen. Das Kühlelement fasst Fässer mit bis zu 100 Litern und kühlt das Fass dauerhaft. Es ist daher nicht nötig, das Fass jeweils am Abend zu leeren. Der Zapfvorgang ist bei solchen Modellen extrem schnell.

Das Bierfass mit Hahn ersetzt keine Bierzapfanlage

Vielleicht sind Sie sich noch unsicher, ob Sie tatsächlich eine Zapfanlage benötigen. Immerhin gibt es doch diese praktischen kleinen Fässer, die bereits über einen Zapfhahn verfügen und die Anlage ersetzen könnten? Zugegeben, für den Campingausflug oder die alkoholische Versorgung auf einem Festival sind die Fässer nicht schlecht. Sie finden in jedem Getränkemarkt oder in Discountern eine große Auswahl verschiedener Biere – inklusive Mixgetränke. Allerdings sind Sie bei diesen Fässern stets auf eine Kühlung angewiesen. Im Hochsommer auf dem Festival erinnert das Bier, leeren Sie das Fass nicht schnell genug, an warme Seifenlauge. Kohlensäure wird nicht zusätzlich beigefügt, das Zapfen funktioniert nur, weil der Hahn im unteren Bereich angebracht ist und die Schwerkraft nutzt. Echtes Zapfvergnügen kommt bei solchen Modellen nicht auf.

Kaufen Sie die richtige Bierzapfanlage

Sollten Sie also gerne häufiger zu einem frisch gezapften, mit schicker Schaumkrone und in der richtigen Temperatur gezapften Bier greifen wollen, empfehlen wir Ihnen unbedingt eine gute Bierzapfanlage mit Kühler oder Durchlaufkühlung. Auf welche Kosten Sie sich einstellen müssen, verraten wir Ihnen in unserem nächsten Beitrag. In unseren ausführlichen Testberichten erfahren Sie, welche Vor- und Nachteile wir bei bestimmten Modellen erkannten und welche Eigenschaften die Bierzapfanlagen aufweisen. Sehen Sie sich doch einfach einmal auf unserer Seite um und schauen Sie sich den Testbereich an. Wir sind uns sicher, dass Sie nach den Berichten garantiert eine Bierzapfanlage kaufen, die ganz und gar Ihren Ansprüchen genügt.

Wie viel kostet eine gute Bierzapfanlage?

Als Bierliebhaber schätzen Sie Qualität, dennoch möchten Sie sicher nicht zu viel für Ihre eigene Bierzapfanlage ausgeben. Aber was ist eigentlich zu viel? Letztendlich entscheiden Ihr Zapfverhalten und Ihre Ansprüche über den Preis der Anlage. Dennoch können wir Ihnen vorab schon einmal verraten, dass Sie durchaus mit einem Betrag von knapp 100,00 Euro eine solide Bierzapfanlage für den Hausgebrauch erhalten.

Die günstigsten Modelle

Vorab sei gesagt, dass die günstigsten Varianten keine richtigen Bierzapfanlagen darstellen. Sie eignen sich für Sie, wenn Sie hin und wieder an einem Abend für sich und Ihre Freunde Fassbier genießen möchten und keinen Sinn darin sehen, eine Zapfanlage zu kaufen. Für rund 25,00 Euro erhalten Sie beispielsweise eine Zapfsäule. In den Behälter füllen Sie einfach Bier und können es schließlich über den Zapfhahn zapfen. Die Säulen eignen sich mitunter für Softgetränke oder fertige Cocktails. Demselben Prinzip entsprechen die Partyfässer, die Sie heute schon in jedem gut sortierten Supermarkt erhalten. In die Fässer ist bereits ein Zapfhahn integriert, sodass Sie das Bier ins Glas füllen können.

Nachteil: Diese besonders günstigen Alternativen dienen überwiegend dem zwischenzeitlichen Spaß. Das Bier wird nicht mit Kohlensäure angereichert und nicht gekühlt. Für einen Ausflug oder den spaßigen Biergenuss zwischendurch taugen Biersäulen und Partyfässer dennoch.

Günstige Bierzapfanlagen mit Kühlung

Nun kommen wir zu den richtigen Bierzapfanlagen. Diese erhalten Sie in den unterschiedlichsten Preisklassen. Wie eingangs bereits erwähnt, können Sie eine gute Anlage für den Hausgebrauch schon zu sehr erschwinglichen Preisen kaufen. Eine Tischzapfanlage mit integriertem CO2-Zapfgerät zum Aufpeppen des Bieres erhalten Sie mitunter für knapp 80,00 Euro. Die Anlage lässt sich immer wieder mit einem Partyfass befüllen und verfügt über einen eigenen Zapfhahn. Eine Kühlung ist in dieses Modell nicht integriert. Anders verhält es sich mit einer Bierkühler-Zapfanlage. Einige Modelle sind für rund 120,00 Euro im Handel erhältlich. Das Fassungsvermögen liegt zumeist bei 5 Litern. Die Anlagen integrieren eine Kühlung sowie ein Pumpsystem. Gerade das Pumpsystem ist eine eigene Bemerkung wert. Es basiert nämlich nicht auf CO2-Patronen, sodass keine Folgekosten anfallen. Um das Bier aus dem Fass durch die Leitungen zum Hahn zu führen, müssen Sie den Pumphebel bedienen. Solche Anlage, beispielsweise von Klarstein, funktioniert mit sämtlichen 5-Liter-Fässern und ist nicht an einzelne Brauereien gebunden. Die Aktivkühlung ist strombetrieben und kann über das Display und den Schalthebel auf die von Ihnen gewünschte Temperatur angepasst werden.

Möchten Sie dem Bier Kohlensäure hinzufügen, empfehlen wir Ihnen eine Bierzapfanlage mit CO2-System. Auch diese Modelle setzen einen Strom voraus. Die eingesetzte CO2-Patrone pumpt das Bier aus dem Fass nach oben, sodass Sie es zapfen können. Der große Vorteil dieser Anlagen ist, dass Sie dem Bier gleich frische Kohlensäure hinzusetzen und dauergekühlte Fässer durchaus über mehrere Tage oder Wochen nutzen können. Die Bierzapfanlagen kosten zwischen 120,00 und 200,00 Euro.

Tipp: Erkundigen Sie sich im Vorfeld, welche CO2-Patronen eingesetzt werden und wo Sie diese erhalten. Je nach Modell können Sie nur spezielle Patronen verwenden, die durchaus teuer sind.

Mittelpreisige Bierzapfanlagen

Während Bierzapfanlagen mit einer Dauerkühlung in der Anschaffung recht günstig sind, kosten Anlagen mit einer Durchlaufkühlung in der Regel mehr. Hier beginnen die Preise bei knapp 150,00 Euro – nach oben gibt es kaum eine Grenze. Die Durchlaufkühlung entspricht bereits dem professionellen Anspruch und kommt ebenso in der Gastronomie vor. Sie kühlen bei dieser Bierzapfanlage nicht das Fass. Zapfen Sie, durchläuft das Bier eine Kühlspirale, in der es auf Temperatur gebracht wird. Aus dem Hahn kommt nun ein kühles Bier in der Temperatur, die Sie vorab eingestellt haben.

Solche Anlagen erhalten Sie zu günstigen Preisen, wenn Sie nach einem Fassvolumen von bis zu 6 Litern schauen. Nutzen Sie die Anlage regelmäßig und zapfen Sie während des Abends über fünfzig Biere, sollten Sie auf ein größeres Fassungsvermögen achten. Eine gute Möglichkeit ist, eine Anlage mit Durchlaufkühlung zu nutzen, die in eine Theke integriert wird. Unterhalb der Theke stellen Sie nun ein Fass in der Größe Ihrer Wahl auf.

Tipp: Bedenken Sie, dass hochpreisige Bierzapfanlagen mit Durchlaufkühlung schneller betriebsbereit sind. Gerade bei Anlagen, die mit großen Fässern genutzt werden können, sollten Sie auf die rasche Kühlung achten, da das Vorkühlen der Fässer nicht möglich ist.

Bierzapfanlagen mit Proficharakter

Richten Sie häufiger Partys für viele Gäste aus oder suchen Sie eine Bierzapfanlage für ein Vereinsheim, sind professionelle Anlagen für Sie eine Überlegung wert. Diese kosten zwar mit 400,00 Euro oder mehr deutlich mehr als kleinere Zapfanlagen, bieten Ihnen aber diverse Vorteile. Zum einen besitzen sie nicht selten mehrere Zapfhähne – Sie zapfen also zwei Gläser gleichzeitig. Zum anderen sind in den Geräten oft Bierkühlschränke integriert. In das Behältnis stellen Sie ein Fass in einer Größe von bis zu 100 Litern und schließen es an die Anlage an. Über die CO2-Patronen wird das Bier nun nach oben gedrückt. Die dauerhafte Kühlung erlaubt es, angebrochene Fässer über einen längeren Zeitraum zu nutzen, ohne dass das Bier schlecht wird. Da ihm während des Zapfens Kohlensäure zugesetzt wird, schmeckt es auch immer frisch.

Bierzapfanlagen mit einer Dauerkühlung erhalten Sie natürlich auch für den Heimgebrauch. Die Preise variieren. Mit etwas Glück finden Sie ein gutes Gerät zu einem Preis von unter 200,00 Euro. Die Heimzapfanlagen orientieren sich im Design oft an Kaffeevollautomaten und fügen sich recht gut in eine Küche oder den eigenen Partykeller ein.

Preisentscheidendes Zubehör

Lassen Sie sich beim Kauf Ihrer Bierzapfanlage nicht ausschließlich vom Preis lenken. Bedenken Sie, dass gerade bei Zapfanlagen mit CO2-Systemen regelmäßig neue Patronen benötigt werden. Sollte die Anlage nur mit speziellen Patronen funktionieren, treiben diese die Unterhaltskosten durchaus in die Höhe. Andere Anlagen, beispielsweise die des Herstellers BierMaxx, können Sie mit sogenannten Bierpatronen betreiben. Hier erhalten Sie das Zubehör in einer Großpackung teils schon für 20,00 Euro.

Ebenfalls sind die Fässer preisentscheidend. Sie können nicht jedes Fass in jeder Bierzapfanlage verwenden. Einige Hersteller arbeiten mit Brauereien zusammen und setzen Systeme ein, die ausschließlich mit den Fässern der Brauerei funktionieren. Nicht nur ist es wichtig, dass Ihnen das Bier der Brauerei schmeckt, Sie sollten auch prüfen, wie gut Sie an die Fässer herankommen. Es bringt Ihnen keine günstige Bierzapfanlage etwas, wenn Sie die Fässer aus dem Ausland bestellen müssen.

Finden Sie Ihre Bierzapfanlage

Damit Sie keinen Fehlkauf tätigen und mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Bierzapfanlage zufrieden sind, stellen wir Ihnen auf unserer Seite einen praktischen Bierzapfanlagenvergleich zur Verfügung. Wir haben einzelne Geräte für Sie getestet und geben Ihnen eine ausführliche Übersicht über die Möglichkeiten der Anlagen. Sehen Sie sich doch einmal um. Vielleicht finden Sie noch heute die Bierzapfanlage, die Sie schon immer suchten.

Vor- und Nachteile einer Bierzapfanlage

Sollen Sie sich nun für eine eigene Bierzapfanlage entscheiden oder ist es sinnvoller, dass Sie beim üblichen Kasten Bier bleiben? Wir möchten Ihnen an dieser Stelle noch einige Tipps und Hinweise geben, die Ihnen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.

Bierzapfanlagen und ihre Vorteile

Gönnen Sie sich eine richtige Bierzapfanlage, die mit einer Kühlung, einem Pumpsystem oder auch einer CO2-Patrone ausgestattet ist, kommen Sie zu Hause stets in den Genuss eines fassfrischen kühlen Blonden. Allerdings werden Sie die Vorteile nur erleben, wenn Sie sich für die richtige Anlage entscheiden. Überlegen Sie sich vorab, wie häufig Sie zapfen und wofür Sie die Bierzapfanlage tatsächlich nutzen. Diese Überlegungen entscheiden schließlich auch mit über den Preis des Towers. Durchweg können Sie davon ausgehen, dass Sie zu einem Preis von 100 – 250 Euro grundsolide Bierzapfanlagen mit strombetriebener Kühlung, einem integrierten Pump- oder CO2-System, leichter Bedienung und für Fässer mit bis zu 10 Litern erhalten. Die von uns getesteten Modelle sind auf eine langjährige Nutzung ausgelegt und erweisen sich im Gebrauch als überaus angenehm.

Entscheiden Sie sich für Bierzapfanlagen in den unteren Preisklassen, müssen Sie gezielt darauf achten, auch eine Bierzapfanlage zu kaufen. Das klingt nun seltsam, doch vertreiben viele Händler Biersäulen oder Zapf-Fass-Kombinationen, die mit der eigentlichen Zapfanlage kaum noch verglichen werden können. Als Partygag für zwischendurch oder für Sie, wenn Sie wirklich nur selten ein Bier zapfen möchten, sind diese Produkte durchaus in Ordnung. Ebenfalls günstig, dafür aber wesentlich besser sind Handpumpensysteme. Hier benutzen Sie die gängigen Partyfässer, die Sie vorab kühlen müssen. In das Fass stecken Sie jetzt die Handpumpe und drücken den Pumphebel ins Fass, sodass Luft in das Bier kommt. Über den Zapfhahn können Sie das Bier jetzt ganz einfach zapfen. Die Handpumpen sind günstig, Sie können den Schaumgehalt des Bieres über den Pumphebel variieren, dafür sind Sie aber für die Kühlung verantwortlich. Soll das Fass länger kühl bleiben, empfehlen wir Ihnen, es in einen Eimer mit Crushed Ice zu stellen.

Wahre Profigeräte erhalten Sie zu Preisen ab 450,00 Euro. Sie erkennen die Bierzapfanlagen an mehreren Kriterien. Zum einen fassen sie größere Fässer, die nicht mehr direkt in die Anlage integriert werden. 10- oder auch 20-Literfässer müssen Sie also nicht auf den Tisch wuchten, brauchen aber einen Stellplatz. Um das Bier zu pumpen, verwenden Sie wahlweise CO2-Patronen oder einen Kompressor. Die Anschlüsse sind lang genug, wodurch Sie den Stellplatz des Fasses variieren können. Die Anlagen beinhalten eine Durchlaufkühlung. Das Bier vor dem Zapfen zu kühlen ist daher nicht notwendig.

Die Nachteile von Bierzapfanlagen

Letztendlich können Sie die Nachteile einzelner Modelle bereits von den Vorteilen ableiten. Auch hier spielt Ihr persönlicher Geschmack eine Rolle, ebenso die Häufigkeit des Zapfens. Bedenken Sie, dass Bierzapfanlagen mit externen Anschlüssen eine feste Fassmarke voraussetzen. Solche Anlagen müssen Sie zwar nicht nach dem Gebrauch reinigen, da jedem Fass ein Anschluss beiliegt, Sie können aber auch nur Fässer bestimmter Hersteller kaufen. Je nach Brauerei ist die geschmackliche Vielfalt deutlich eingeschränkt.

Wählen Sie hochwertige Bierzapfanlagen für große Fässer, müssen Sie die Haltbarkeit des Bieres beachten. Beim Zapfen über CO2-Patronen bleibt das Bier zwar bis zum Ende der Mindesthaltbarkeit genießbar, sollten Sie jedoch über einen Kompressor zapfen, ist die Haltbarkeit auf drei bis fünf Tage beschränkt. Anders verhält es sich, wenn Sie Tischzapfanlagen mit Dauerkühlung erwerben. Durch die dauerhafte Kühlung bleibt das Bier über viele Wochen frisch. Da Sie bei jedem Zapfvorgang neues CO2 zusetzen, schmeckt das Bier auch aus einem längst angestochenen Fass. Doch benötigen die Anlagen einen dauerhaften Stromanschluss und verursachen aufs Jahr gerechnet wieder Kosten.

Checkliste für den Kauf

Jeder Erwerb sollte gut durchdacht sein – gerade, wenn es um des Deutschen liebstes Getränk geht. Wir raten Ihnen, sich vor der Entscheidung für oder gegen eine Bierzapfanlage Antworten auf folgende Punkte zu überlegen:

  • Wie oft zapfen Sie?
  • Welche Mengen zapfen Sie?
  • Steht Strom zur Verfügung?
  • Haben Sie Stellplatz unter der Theke?
  • Haben Sie Raum auf der Theke?
  • Welches Bier bevorzugen Sie?
  • Welche Fässer bietet Ihr Getränkehandel?

Die Häufigkeit und Menge entscheiden letztendlich, ob für Sie auch eine teure Profianlage in Betracht kommt. Sollten Sie für größere Partys oder auch im Vereinshaus zapfen, raten wir Ihnen zu einem solchen Modell. Für den heimischen Partykeller hingegen reichen Bierzapfanlagen mit Kühlung und einer möglichen Fassgröße von 6 Litern gut aus.

Unser Tipp: Kleine Fässer kühlen Sie vor. So brauchen Sie nur noch das Fass einlegen, anschließen und können gleich das erste Bier zapfen. Besitzt die Anlage eine Durchlaufkühlung, entfällt sogar das Vorkühlen.

Ihr Weg zur Zapfanlage

Zugegeben, obwohl der Markt eine große Auswahl an Bierzapfanlagen bietet, fällt die Entscheidung nicht unbedingt leicht. Immerhin können Sie die wenigsten Geräte vor dem Kauf ansehen oder gar testen. Haben Sie aus dem Bekanntenkreis keine Erfahrungen, sind Sie der Herstellerbeschreibung nahezu ausgeliefert. Wir haben diese Problematik erkannt und stellen Ihnen auf unserer Seite ausführliche Testberichte einzelner Bierzapfanlagen und eine Übersicht über die wichtigsten Eigenschaften der Anlagen zur Verfügung. Selbstverständlich testeten wir jede Zapfanlage ausgiebig unter verschiedenen Bedingungen und unterzogen das Bier einem Geschmackstest. Schauen Sie sich einfach um und treffen Sie mit unserer Hilfe Ihre Entscheidung, ohne die Vor- und Nachteile von Bierzapfanlagen an eigenem Leib zu erfahren.

Bekannte Hersteller von Bierzapfanlagen

Fragen wir Sie nach Handyherstellern, können Sie uns sicherlich Antworten geben. Dasselbe gilt vermutlich für Kühlschränke, TV-Geräte, Computer oder auch für Haushaltsgeräte. Aber fallen Ihnen aus dem Stegreif Hersteller von Bierzapfanlagen ein? Welche Unternehmen heben sich besonders hervor und, was ebenso wichtig ist, bieten Ihnen Anlagen für den Heimgebrauch? Immerhin suchen Sie vermutlich nicht nach einer Bierzapfanlage, die dem Pub in Ihrer Stadt Konkurrenz macht. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen einzelne Hersteller genauer vor.

Klarstein

Das Unternehmen Klarstein stammt aus Berlin und konzentriert sich überwiegend auf Haushaltsgeräte, Küchengeräte und Klimageräten. Die hochwertigen Anlagen werden unter dem Überbegriff Modern Living zusammengefasst. Bei der Produktion achtet Klarstein nicht allein auf eine hochwertige Verarbeitung und qualitative Materialen, sondern bedient sich eines modernen Designs, sodass auch die Bierzapfanlagen attraktiv wirken. Drei Bierzapfanlagen sind aktuell von Klarstein erhältlich. Sie entstammen dem unteren Preissegment, fassen jeweils 5-Liter-Fässer und werden, je nach Modell, mit einem Pumpsystem oder einer CO2-Patrone bestückt. Die interne Kühlung kann über das LED-Display gesteuert werden, zudem können die Bierzapfanlagen von Klarstein mit allen Partyfässern befüllt werden. Einzig bei Fässern der Marke Heineken ist ein Adapter für den Anschluss notwendig.

Syntrox Germany

Syntrox Germany ist ein weiterer Hersteller, der sich auf dem Gebiet der Zapfanlagen behaupten konnte. Das Unternehmen bietet Ihnen eine Vielzahl unterschiedlicher Haushaltsgeräte, die dem professionellen Anspruch genügen. Die Bierzapfanlagen werden wieder mit 5-Liter-Fässern bestückt und besitzen eine eigene Kühlung. Das Fass wird im Regelfall direkt in das isolierte Gehäuse hinter dem Zapfhahn eingelegt und angeschlossen. Über das Display lässt sich die Temperatur spielen leicht einstellen. Natürlich können die Auffangschalen in der Spülmaschine gereinigt werden.

Lindr

Das tschechische Unternehmen Lindr bietet Ihnen Bierzapfanlagen für den Heimgebrauch und die Gastronomie. Lindr wurde 1992 gegründet und konzentrierte sich zuerst auf Kühlsysteme. Nach und nach erweiterte der Familienkonzern seine Produktpalette und stellt Ihnen heute sehr hochwertige Bierzapfanlagen zur Verfügung. Je nach Modelllinie besitzen die Anlagen eine Wasser-, Kontakt- oder Elektrokühlung. Das Design der einzelnen Zapfanlagen besticht. Wahlweise erhalten Sie Anlagen in trendiger Edelstahloptik. Wünschen Sie ein natürliches Design, bietet Ihnen das Unternehmen professionelle Zapfanlagen aus Holz. Die Anlagen besitzen zumeist zwei oder mehr Zapfhähne und dienen nicht als reines Tischgerät, da sie auf Fässer von 20 und mehr Litern ausgelegt sind. Jedoch stellt Ihnen Lindr auch kleinere Modelle mit Durchlaufkühlung zur Verfügung, die nicht nur kleine Fässer fassen, sondern innerhalb von nur drei Minuten betriebsbereit sind.

Phillips

Das Unternehmen Phillips ist Ihnen natürlich ein Begriff. Doch wussten Sie, dass der Konzern auch Bierzapfanlagen produziert und vertreibt? Die PerfectDraft Bierzapfanlage entstammt dem mittleren Preissegment und konnte in verschiedenen Testberichten, unter anderem bei uns, überzeugen. Mit einem Fassungsvermögen für 6-Liter-Fässer und einem recht geringen Stromverbrauch ist die Anlage perfekt geeignet, um im heimischen Partykeller aufgestellt zu werden. Das Bier bleibt für 30 Tage frisch und kann bis auf 3 Grad Celsius heruntergekühlt werden.

Ezetil

Ezetil ist ein weiterer Hersteller von Bierzapfanlagen mit integriertem Kühlsystem. Die wartungsfreien Geräte werden mit gewöhnlichen Partyfässern bestückt und mit Strom betrieben. Die Kühlung funktioniert ohne ein Kältemittel, wodurch sie nicht nur wartungsfrei, sondern perfekt für Ihr zu Hause ist. Legen Sie ein nicht vorab gekühltes Fass in den Tischkühler ein, benötigt die Anlage ungefähr drei Stunden, um das Bier herunterzukühlen. Dank der Dauerkühlung bleiben auch angebrochene Fässer für mehrere Tage frisch.

Welche Bierzapfanlage ist für Sie geeignet?

Schauen Sie sich doch einmal auf unserer Seite um und durchstöbern Sie unseren Testbereich. Wir haben bereits etliche Geräte der vorgenannten Hersteller ausführlich getestet und stellen Ihnen unsere Testergebnisse zur Verfügung. Gleichfalls erfahren Sie bei uns natürlich viel über das Handling der einzelnen Geräte und können in unseren Ratgebern erfahren, wie Bierzapfanlagen funktionieren und welche Geräte für welche Zielgruppe gedacht sind.

Reinigung der Bierzapfanlage

Sie möchten Ihr frisch gezapftes Bier genießen, mit Freunden feiern oder auch auf besondere Anlässe mit einem kühlen Blonden anstoßen. Da haben Sie natürlich wenig Lust, sich genauer mit der Reinigung einer Bierzapfanlage zu befassen. Doch, einen Augenblick, müssen Sie Ihre Bierzapfanlage überhaupt reinigen und wie zeitaufwendig ist die Reinigung? Das verraten wir Ihnen gerne.

Der Küchendienst an Zapfsäulen

Entscheiden Sie sich für die einfachste Zapfmöglichkeit nach dem mit Zapfhahn versehenen Bierfass, brauchen Sie keine ausführliche Reinigung befürchten. Eine Zapfsäule bauen Sie nach dem Gebrauch einfach auseinander und spülen den Bierbehälter sowie den Zapfhahn mit heißem Wasser aus. Einige Behältnisse können Sie sogar problemlos in der Spülmaschine reinigen.

Ebenfalls einfach und vollkommen leicht zu warten sind Zapfköpfe. Diese Zapfhähne besitzen einen integrierten Pumphebel. Zum Anschluss an das Bierfass stoßen Sie die feste Leitung einfach von oben in das Fass, schieben den Pumphahn hinab und können im nächsten Augenblick zapfen. Zur Säuberung reicht es vollkommen aus, wenn Sie den Zapfhahn samt Leitung unter heißem Wasser abspülen oder ihn in die Spülmaschine geben. Da keine CO2-Patrone zum Einsatz kommt, sondern der Zapfhahn mit einem Pumpsystem arbeitet, brauchen Sie sich auch um Ersatzteile keine Gedanken machen.

Reinigung von Tisch-Zapfanlagen

Die elektrisch betriebenen Bierzapfanlagen für den Heimbereich sind heute so konzipiert, dass Sie möglichst wenig Arbeit mit ihnen haben. Egal, ob die Anlage über eine Kühlplatte oder über ein eigenes Kühlsystem verfügt, ist sie wartungsfrei. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie stets neue CO2-Patronen zur Hand haben. Inwieweit Sie die Bierzapfanlage nun reinigen müssen, entscheidet der Hersteller. Sind die Anschlüsse für das Bierfass fest mit dem Zapfhahn verbunden, müssen Sie den Hahn samt Schläuchen nach der Benutzung ausbauen und unter heißem Wasser ab- und ausspülen. Sollten Sie eine Bierzapfanlage wählen, die keine eigenen Anschlüsse hat, sondern diese stets zusammen mit dem Bierfass verknüpft, haben Sie noch weniger Arbeit. Nun werfen Sie die Anschlüsse nach dem Gebrauch einfach zusammen mit dem Bierfass in den Müll. Ein wenig Arbeit haben Sie dennoch mit beiden Modellvarianten. Unterhalb des Zapfhahns befindet sich ein Abtropfgitter mit Auffangschale. Beide Bestandteile müssen Sie aushaken und leeren. Geben Sie die Auffangschale mit dem Gitter in die Spülmaschine oder spülen Sie sie einfach unter fließendem Wasser aus.

Reinigung von großen Bierzapfanlagen

Im Regelfall unterscheiden sich die Großanlagen bezüglich der Reinigung nicht von den Tischgeräten. Die Auffangschale und das Abtropfgitter müssen geleert und gespült werden, ebenfalls ist es notwendig, dass Sie den Zapfhahn einer Reinigung unterziehen. Komplizierter sind die Schläuche. Diese sind, da das Fass unterhalb der Zapfanlage steht, deutlich länger und müssen regelmäßig durchgespült werden. Insbesondere der bierführende Schlauch muss aus hygienischen Gründen mit heißem Wasser ausgespült und schließlich getrocknet werden. Sie können die Bierzapfanlagen mit einem Druckluftkompressor oder einer CO2-Patrone betreiben. Für welche Variante Sie sich entscheiden, liegt ganz an Ihnen. Sollten Sie die CO2-Patronen verwenden, müssen Sie natürlich darauf achten, genügend Nachschub zu haben.

Die Wartung von Bierzapfanlagen

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Sie Ihre Bierzapfanlage nicht regelmäßig warten müssen. Allerdings besitzt jede Anlage Dichtungen, die mit der Zeit spröde werden können. Gerade die Dichtungen an den Übergängen vom Schlauch zum Fass sowie zum Zapfhahn sollten von Ihnen bei jeder Reinigung kurz überprüft werden. Sollten Sie feststellen, dass die Dichtungen erste Ermüdungserscheinungen aufweisen, ist ein Wechsel notwendig. Um das Kühlsystem hingegen brauchen Sie sich nicht zu kümmern. Die Kühlplatten funktionieren automatisch, sobald Sie die Anlage einschalten. Ist im Kühlsystem ein Kältemittel integriert, handelt es sich um ein geschlossenes System, das Sie mit Ihrem Kühlschrank vergleichen können. Da Sie die Bierzapfanlage ohnehin regelmäßig ausschalten und die Kühltemperatur nicht unterhalb des Gefrierpunkts liegt, brauchen Sie auch keine Vereisung befürchten.

CO2-Patronen erhalten Sie im Handel bereits passend für die einzelnen Bierzapfanlagen, wobei die Patronen nicht selten kompatibel für verschiedene Geräte sind.

Stilvolles Design oder mehr Arbeit?

Wie lange die Reinigung Ihrer Bierzapfanlage dauert, hängt auch von Ihrem persönlichen Designgeschmack ab. Wählen Sie attraktive Modelle mit einem Edelstahlgehäuse, müssen Sie dieses häufig abwischen, da sich sonst unschöne Fingerabdrücke abzeichnen. Dasselbe gilt für Zapfanlagen mit dunklen und hochglänzenden Kunststoffgehäusen. Allerdings reicht es in der Regel, wenn Sie die Geräte mit einem feuchten Lappen abwischen und notfalls ein wenig Spülmittel zur Hilfe nehmen.

Wesentlich einfacher und praktischer sind natürlich Bierzapfanlagen mit einem Kunststoffgehäuse, das keine hochglänzende Front hat. Hier genügt ein einfaches Abwischen, damit die Oberflächen nicht verstauben.

Welche Bierzapfanlage erfordert welchen Reinigungsaufwand?

Auch wir möchten uns nicht nach jeder Party stundenlang mit dem Reinigen unserer Zapfanlagen befassen. Daher haben wir diesen Punkt fest in unsere Tests integriert und verraten Ihnen in unseren Testberichten, wie viel Arbeit wir regelmäßig mit den einzelnen Zapfanlagen hatten. Gleichfalls erklären wir Ihnen, inwieweit Sie die einzelnen Anlagen auseinander bauen müssen, um sämtliche wichtigen Bestandteile einer Säuberung zu unterziehen.

Sehen Sie sich doch einfach unseren Testbereich an und entscheiden Sie, welche Bierzapfanlage für Sie infrage kommt. Selbstverständlich betrachten wir in unseren Tests auch die weiteren Kriterien: Stromverbrauch, Lautstärke, Kühlart, Zapfdruck und Betriebsbereitschaft. Worauf warten Sie noch? Wollen Sie nicht bald schon Ihr daheim gezapftes Bier genießen?

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