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Alpina Biercaddy Bierzapfanlage mit Kühlung

(4.5 / 5 bei 11 Stimmen)

79,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.Zuletzt aktualisiert am: November 19, 2017 12:27 pm
Hersteller

Gesamtbewertung

88.67%

"Handlich, leise, solide! Kritikpunkte: Zapfhahn fehlt, wenig Einstellmöglichkeiten"

Design
89%
Kunststoffgehäuse, ohne Zapfhahn
Handhabung
88%
Sehr einfach
Kühlung
92%
thermo-elektrische Kühlung
Stromverbrauch
86%
Verbrauch ca. 68 Watt
Fassungsvermögen
86%
Für 5 Liter Fässer konzipiert
Zapfleistung
91%

Auf dem vierten Rang stellen wir Ihnen den Alpina Biercaddy mit Kühlung der Firma Syntrox vor. Auch hierbei handelt es sich um eine Bierzapfanlage für den Hausgebrauch, die durch ihren günstigen Preis durchaus begeistern kann. Das Design ist Schwarz-Silber, die Handhabung recht simpel und die Anlage funktioniert mit den handelsüblichen 5-Liter-Fässern. Die Kühlung ist nicht so leistungsstark, dass sie ein warmes Fass herunterkühlen kann, doch bereits vorgekühltes Bier hält sie dauerhaft kalt. Aus welchen Gründen wir uns entschieden haben, den Alpina Biercaddy dennoch nur auf den vierten Platz zu setzen, erfahren Sie in unserem Testbericht.

Testbericht zur Bierzapfanlage Alpina Biercaddy

Handlich, leise, solide. So lässt sich unsere Bierzapfanlage, die nur knapp die Platzierung auf dem Treppchen verpasst hatte, durchaus beschreiben. Bei dem Bierkühler Alpina Biercaddy von Syntrox handelt es sich um eine kostengünstige Zapfanlage für den Heimbereich, die Hobbybiertrinker zufriedenstellt und im Sommer das Erlebnis eine frisch gezapften Bieres in den eigenen Garten holt.

Das Design

Das Design der Bierzapfanlage von Syntrox ist klassisch gehalten und orientiert sich mit der schwarzen und silbernen Farbgebung an der Konkurrenz. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, sodass die Zapfanlage mit nur 4,5 Kilogramm äußerst leicht ist. In dem Gehäuse befindet sich eine Kühlplatte, die das Bier kühlt. Eine Kontrollleuchte informiert Sie, dass die Anlage angeschaltet ist. Unterhalb des Zapfhahnes liegt die Auffangschale mit dem Gitter. Beide Elemente könnten ganz leicht nach oben angehoben und abgenommen werden, sodass die Reinigung einfach ist. Praktisch ist sicherlich das Kabelfach, das sich auf der Rückseite der Bierzapfanlage befindet. Ist sie nicht in Betrieb, kann sie somit sehr einfach aufgeräumt werden. Zwei Gläser passen nebeneinander auf das Abtropfgitter. Wer einen richtigen Zapfhahn wünscht, wird ihn bei dieser Bierzapfanlage vermissen. Der Zapfvorgang wird über einen Hebel ausgelöst, der einfach nur seitlich auf- und wieder abgedreht wird.

Die Handhabung

In der Handhabung ist die Bierzapfanlage Alpina Biercaddy von Syntrox sehr einfach. Das Fass wird einfach in den Behälter eingesetzt und angeschlossen. Zusätzliche Schläuche werden nicht benötigt, da die Anlage direkt aus dem Fass zapft. Allerdings sollte das Fass im Vorfeld in den Kühlschrank gestellt werden. Die Kühlplatte vermag es, die Temperatur auch im Sommer zu halten, ein nachhaltiges Herunterkühlen ist jedoch nicht möglich. Zudem kann das vorgekühlte Bier direkt gezapft werden, was durch das bloße Drehen des Zapfhebels geschieht.

Kühlung und Kühlgeschwindigkeit

Der Alpina Biercaddy von Syntrox hat eine thermo-elektrische Kühlung, die aus einer Kühlplatte besteht und ähnlich wie ein Kühlschrank funktioniert. Aus diesem Grund arbeitet die Kühlung sehr leise. Ein Kompressor wurde nicht eingebaut.

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Biercaddy um einen Bierkühler. Er soll das Bierfass kühl halten, jedoch nicht zusätzlich herunterkühlen.

Der Stromverbrauch

Mit nur 68 Watt verbraucht die Bierzapfanlage relativ wenig Strom und kann durchaus über eine längere Zeit laufen. Das ist auch sinnvoll, wenn ein angebrochenes Fass eingelegt ist. Die Kühlung kann das Bier über eine längere Zeit frisch halten, wobei die Zeitspanne nicht über 30 Tage hinweg ausgenutzt werden sollte. Da keine CO2-Patronen zum Einsatz kommen, könnte das Bier sonst schal werden.

Das Fassungsvermögen

Der Alpina Biercaddy kann mit allen handelsüblichen 5-Liter-Fässern genutzt werden. Es gibt keinerlei Herstellereinschränkungen, sodass Sie die volle Bierauswahl genießen können.

Die Haltbarkeit des Biers

Ist die Anlage erst einmal eingeschaltet, arbeitet die Kühlung automatisch und hält das Bier durchaus für bis zu dreißig Tage lang frisch. Das setzt aber voraus, dass die Anschlüsse korrekt und dicht am Fass abschließen und keine Luft in das Fass dringen kann.

Der Durchflussdruck und die -art

Auf den Durchflussdruck kann bei dieser Bierzapfanlage nur über den Zapfhebel Einfluss genommen werden. Wird er ganz aufgedreht, fließt das Bier schneller heraus. Druckluftpatronen oder eine Beimischung von Sauerstoff und der damit einhergehenden Druckvariation kommen bei der Anlage nicht zum Einsatz. Im Test zeigte sich aber, dass selbst länger angeschlossene Fässer bis zum letzten Tropfen mit einem soliden Druck in schmackhafter Qualität gezapft werden konnten.

Das Zubehör

Praktischerweise entfällt bei dem Alpina Biercaddy von Syntrox jegliches Zubehör. Die Bierzapfanlage für den Heimbereich ist mit fast allen 5-Liter-Fässern kombinierbar und erfordert weder den Wechsel von CO2-Patronen noch Zubehör für eine aufwendige Reinigung.

Unser Fazit

In unseren Tests schnitt der Alpina Biercaddy von Syntrox durchaus zufriedenstellend ab. Er zapft Bier direkt aus den Partyfässern und sieht optisch gut aus. Allerdings fehlte uns beim Design etwas, was wir uns von einer Zapfanlage wünschen: der Zapfhahn. Dieser besteht bei dieser Anlage nur aus einem einfachen Hebel, der von links nach rechts aufgedreht wird. Richtiges Zapfvergnügen kommt bei dieser Technik nicht auf. Dafür kann die Anlage wieder bei der Reinigung punkten. Einzig die Auffangschale mit dem Abtropfgitter muss abgenommen und kurz gereinigt werden. Da beide Teile spülmaschinenfest sind, kann sich die Reinigung gleich in den Abwasch einfügen. Der Ausschank wird mit einem feuchten Tuch abgerieben. Schlauchverbindungen besitzt die Bierzapfanlage nicht, sodass die Säuberung dieser entfällt.

Wichtig ist zu wissen, dass die Bierzapfanlage Fässer nicht eigenständig herunterkühlt. Die Kühlplatte ist schlichtweg zu klein, um ausreichende Leistung zu bringen. Dafür vermag sie es aber, vorgekühlte Fässer selbst bei heißen Sommertemperaturen auf Temperatur zu halten. Während unserer Partyeinsätze stellten wir nicht ein einziges Mal fest, dass das Bier zu warm war.

Ein wenig fehlten uns die Einstellmöglichkeiten. Die Anlage ist so aufgebaut, dass sie tatsächlich direkt nach dem Einschalten und Einlegen des Fasses funktioniert. Weder auf die Kühltemperatur noch auf den Druck oder den Sauerstoffgehalt konnten wir Einfluss nehmen. Wer eine sehr einfache Bierzapfanlage ohne viel Schnickschnack sucht, wird mit dem Alpina Biercaddy sicher zufrieden sein. Die Einfachheit wird von der simplen Reinigung nochmals unterstrichen.

Ein weiteres Manko ist das kurze Stromkabel. Eine Steckdose – oder eine Verlängerungssteckdose – sollten in unmittelbarer Nähe sein, sonst könnte der Anschluss problematisch werden. Dafür lässt sich der Biercaddy leicht aufräumen. Auf der Rückseite befindet sich ein Kabelfach, das das Kabel gut aufnimmt. Mittels der Haltegriffe lässt sich die Anlage zudem leicht transportieren.

Insgesamt stellen wir dem Alpina Biercaddy ein solides Zeugnis aus. Für einzelne Einsätze im Garten oder im kleinen Kreis ist die Anlage absolut ausreichend und bietet ein recht ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für größere Anlässe empfehlen wir dennoch, dass Sie sich eine andere Bierzapfanlage mit größerem Funktionsumfang und mehr Leistung zulegen.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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